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HINTERGRUND: Somatostatin und seine langwirksamen Analoga sind wirksam bei der Symptomkontrolle bei Patienten mit funktionell aktiven neuroendokrinen GEP-Tumoren. Mehrere in vitro- und in vivo-Berichte legen nahe, dass sie auch in der Lage sind, das Tumorwachstum zu kontrollieren. METHODEN: Kritische Überprüfung veröffentlichter Daten über die Wirkung langwirksamer Somatostatin-Analoga auf die Symptom- und Wachstumssteuerung bei Patienten mit metastasierten neuroendokrinen GEP-Tumoren. ERGEBNISSE: Mit Ausnahme von Insulinomen und Gastrinomen sind Octreotidacetat und andere langwirksame Somatostatinformulierungen derzeit das therapeutische Prinzip der ersten Wahl zur Kontrolle hormonvermittelter Symptome. Die Folgen der Hypersekretion von Magensäure bei Patienten mit dem Zollinger-Ellison-Syndrom werden am besten mit Protonenpumpenhemmern kontrolliert. Verfügbare Daten zur Wachstumssteuerung deuten darauf hin, dass die Stabilisierung des Tumorwachstums den vorteilhaftesten antiproliferativen Effekt darstellt, der bei bis zu 50 % der Patienten auftritt. Dieser Effekt ist begrenzt. Es ist jedoch unbekannt, welche Tumoreinheit am besten auf langwirksame Somatostatin-Analoga anspricht. SCHLUSSFOLGERUNG: Weitere Studien bei Patienten mit bekanntem spontanen Tumorwachstum, die eine Verwechslung verschiedener Einheiten neuroendokriner Tumoren vermeiden, sind notwendig, um Subpopulationen neuroendokriner Tumoren zu identifizieren, die auf langwirksame Somatostatin-Analoga hinsichtlich einer länger anhaltenden Wachstumshemmung ansprechen.
Arnold et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.
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