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HINTERGRUND: Kenia hat eine hohe Müttersterblichkeitsrate. Die Bereitstellung von qualifizierten Entbindungsdiensten spielt eine wichtige Rolle bei der Reduzierung der Müttersterblichkeit. Kosten stellen ein Hindernis für die Inanspruchnahme qualifizierter Entbindungen dar. Die Regierung von Kenia führte ab Juni 2013 eine Politik kostenloser Entbindungsdienste in öffentlichen Einrichtungen ein. Wir haben die Auswirkungen dieser Intervention auf die Krankenhausentbindungen in Kenia untersucht. METHODEN: Wir verglichen Entbindungen und die Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen in 47 Landkreis-Überweisungshospitälern und 30 kostengünstigen privaten Krankenhäusern, die nicht an der Politik der kostenlosen Entbindung teilnahmen, für die Jahre 2013 und 2014. Die Daten wurden aus dem Kenia-Gesundheitsinformationssystem extrahiert. Eine multiple Regression wurde durchgeführt, um Faktoren zu bewerten, die den Anstieg der Anzahl der Entbindungen in den Landkreis-Überweisungshospitälern beeinflussen.ERGEBNISSE: Die Anzahl der Entbindungen und die Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen stiegen in den Landkreis-Überweisungshospitälern um 26,8 % bzw. 16,2 % und verringerten sich in kostengünstigen privaten Krankenhäusern um 11,9 % bzw. 5,4 %. Der Anstieg der Entbindungen in den Landkreis-Überweisungshospitälern wurde durch die Bevölkerungsgröße und die Art des Krankenhauses beeinflusst. Landkreise mit Krankenhaus der Stufe 5 verzeichneten mehr Entbindungen im Vergleich zu denen mit Krankenhaus der Stufe 4. SCHLUSSFOLGERUNG: Diese Intervention erhöhte die Anzahl der Krankenhausentbindungen. Die politischen Entscheidungsträger sollten in Erwägung ziehen, kostengünstige private Krankenhäuser einzubeziehen, um die Abdeckung dieser Intervention zu erhöhen.
Njuguna et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.
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