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Der Artikel präsentiert eine Studie über Ehebeziehungen im späten Erwachsenenleben, die an einer Stichprobe von 469 israelischen Paaren durchgeführt wurde, die in vier Gruppen basierend auf dem Berufstatus und dem zeitlichen Renteneintritt der Partner unterteilt wurden. Zwei der Gruppen wurden als synchron kategorisiert: vor der Rente stehende Paare (beide Partner stehen kurz vor der Rente); und pensionierte Paare (beide Partner sind pensioniert), und zwei der Gruppen wurden als asynchron kategorisiert: berufstätiger Ehemann/pensionierte Ehefrau und pensionierter Ehemann/berufstätige Ehefrau. Unterschiede zwischen den Gruppen wurden in drei Bereichen untersucht: Aufteilung der Aufgaben im Haushalt; eheliche Machtverhältnisse; und Qualität der Ehe. Im Hinblick auf die Aufteilung der Aufgaben im Haushalt waren feminine Aufgaben normalerweise unter pensionierten Paaren und pensionierten Ehemännern/berufstätigen Ehefrauen egalitärer als unter vor der Rente stehenden Paaren und berufstätigen Ehemännern/pensionierten Ehefrauen. Darüber hinaus wurden synchron-pensionierte Paare als egalitärer angesehen als synchron-vor der Rente stehende und asynchron berufstätige Ehemänner/pensionierte Ehefrauen bezüglich allgemeiner Aufgaben, während männliche Aufgaben in allen vier Gruppen normalerweise von den Ehemännern durchgeführt wurden. In Bezug auf die Qualität der Ehe äußerten die vor der Rente stehenden Paare mehr eheliche Beschwerden als die pensionierten Paare, während zwischen den beiden asynchronen Gruppen keine Unterschiede festgestellt wurden. Dennoch waren die ehelichen Machtverhältnisse in allen vier Gruppen im Allgemeinen egalitär.
Liat Kulik (Fr,) untersuchte diese Frage.