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Die städtische und peri-urbane Landwirtschaft (UPA) trägt zur städtischen Ernährungssicherheit bei und bietet wichtige Einkommensmöglichkeiten. Aufgrund der rasanten Urbanisierung ist die UPA jedoch einem zunehmenden Druck auf die Landnutzung ausgesetzt. Vorliegende Studien deuten auf einen allmählichen Ersatz der UPA zugunsten anderer Landnutzungsformen hin. Diese Studie widerspricht dieses eindimensionale Narrativ und zeigt, dass die UPA gleichzeitig besteht und sich intensiviert. Anhand von Fernerkundungs- und qualitativen Daten aus der schnell wachsenden, mittelgroßen kenianischen Stadt Nakuru analysieren wir die spatiotemporale Dynamik von vier landwirtschaftlichen Landnutzungstypen (großflächige Freilandproduktion, Kleinbauernproduktion, intensive Kleinflächenfreilandproduktion und großflächige Gewächshausproduktion), um die unterschiedlichen sozio-spatialen Trajektorien besser zu verstehen. Die Ergebnisse zeigen das Zusammenleben komplexer Muster von Ersatz, Fragmentierung und Intensivierung. Wir untersuchen daher, inwieweit die festgestellten Dynamiken durch die sozioökonomischen Merkmale der vier UPA-Landnutzungstypen erklärt werden können. Während die großflächige Produktion zunehmend fragmentiert ist und sowohl durch eine kleinteilige Landwirtschaft als auch durch bebautes Wohn- oder Industriegebiet ersetzt wird, nehmen intensivere Landnutzungsarten, die sich auf hochwertige Cash Crops konzentrieren, zu und intensivieren die Produktion im Forschungsgebiet. Die Studie klärt die Dynamik der laufenden UPA-Transformationsprozesse und ist für die städtischen Planungspolitiken in sich schnell verändernden städtischen und peri-urbanen Umgebungen von Bedeutung.
Willkomm et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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