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Zweck Im Kontext zunehmender Interdisziplinarität in der Akademie und der beruflichen Praxis zielt dieses Papier darauf ab, den Beitrag der Informationswissenschaft (IS) zur Bildung und Praxis in der Sozialen Arbeit (SW) zu fokussieren, insbesondere im Bereich der Behinderungen am Arbeitsplatz. Als konkretes Beispiel wird ein Arbeitsumfeld von Akademikern und Fakultätsmitgliedern mit Behinderungen und ihren Managern gewählt. Das Papier dient auch dazu, das interdisziplinäre Verständnis zwischen IS und SW zu verbessern. Design/Methodologie/Ansatz Durch die Kombination von SW- und IS-Perspektiven und basierend auf Theorien zu selektiver Exposition, kognitiver Dissonanz und Unsicherheitsmanagement untersucht das Papier eine der Ursachen für kontinuierliche Diskriminierung am Arbeitsplatz gegen und Mobbing von Menschen mit Behinderungen – Informationsvermeidung (IA). Ergebnisse Das Papier konzipiert Diskriminierung und Mobbing als ein inhärentes Informationsproblem, für das eine SW-Lösung vorgeschlagen werden könnte. Zwei Arten von Informationen werden als vermieden festgestellt: Informationen über Behinderungen und Informationen über die Auswirkungen von Diskriminierung und Mobbing auf Mitarbeiter mit Behinderungen. Das Papier unterscheidet zwischen defensiver und bewusster IA, die jeweils unterschiedliche Herausforderungen für Sozialarbeiter darstellt, die wahrscheinlich in Fällen von Mobbing und Diskriminierung als Berater und Unterstützer am Arbeitsplatz eingreifen. Originalität/Wert Es ist das erste bekannte Papier, das die intellektuelle und praxisorientierte Synergie zwischen SW und IS im Hinblick auf interventionsbezogene Veränderungen und Präventionspläne, die Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsplatz entgegenwirken, erforscht. Es schlägt kreative Lösungen für Interventionen vor, einschließlich Bibliotherapie. Es eröffnet auch eine breitere Diskussion darüber, wie entscheidend das Wissen der IS für Sozialarbeiter ist.
Keren Dali (Mon,) hat diese Frage untersucht.