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HINTERGRUND UND ZIELSETZUNG: Neueste klinische Studien legen nahe, dass 3-Hydroxy-3-methylglutaryl-Coenzym A (HMG-CoA) Reduktase-Inhibitoren (Statine) schützende Wirkungen gegen nicht-hemorrhagischen Schlaganfall ausüben. In einem murinen zerebralen Ischämie-Modell, das durch die Okklusion der Mittleren Hirnarterie erzeugt wurde, wurde gezeigt, dass Statine die Infarktgröße reduzieren. Der Effekt von Statinen auf durch Hypertonie bedingte Schlaganfälle ist jedoch unbekannt. Ziel dieser Studie ist es, den Effekt eines Statins auf Schlaganfälle bei schlaganfallanfälligen spontan hypertensiven Ratten (SHR-SP) zu klären, bei denen sowohl zerebrale Blutungen als auch Infarkte auftreten. METHODEN: Wir behandelten SHR-SP chronisch ab einem Alter von 4 Wochen mit Cerivastatin (2 mg/kg pro Tag durch Gavage) oder einem Vehikel. Die physiologischen Parameter, die Inzidenz von schlaganfallassoziierten Symptomen und die Mortalität wurden bewertet. ERGEBNISSE: Mit 14 Wochen war die Inzidenz (13+/-3% gegenüber 37+/-8%; P<0,01) und die Größe des Schlaganfalls (1,6+/-0,2 gegenüber 2,2+/-0,1 willkürliche Einheiten; P<0,01) signifikant durch Cerivastatin vermindert, obwohl Blutdruck und Plasmakolesterinwerte nicht unterschiedlich waren. Darüber hinaus waren die schlaganfallassoziierten Symptome und die frühe Mortalität der SHR-SP in der mit Statin behandelten Gruppe deutlich reduziert (Mortalität im Alter von 15 Wochen: 15% gegenüber 50%; P<0,05). Die Statinbehandlung verringerte signifikant die Superoxidproduktion aus nicht-Schlaganfall-Parenchym des Gehirns und die Infiltration von entzündlichen Zellen in die Schlaganfallläsionen. FOLGERUNGEN: Unsere Daten zeigen, dass eine hohe Dosis Statin Schutz gegen durch Hypertonie bedingte Schlaganfälle bietet und die Krankheitschwere durch Hemmung der Superoxidproduktion und Modulation der Entzündung im Gehirn verbessert.
Kawashima et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.