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Eine elektrische Sondenmethode zur Diagnostik von Elektronenverteilungsfunktionen (EDFs) in Plasmen wird überprüft, wobei der Schwerpunkt auf dem Erhalt zuverlässiger Ergebnisse unter Berücksichtigung der geeigneten Sondkonstruktion, verschiedener Messfehler und der Grenzen von Theorien liegt. Ausgangspunkt ist eine Diskussion der Druyvesteyn-Methode für Messungen in schwach ionisierten, Niederdruck- und isotropen Plasmen. Dieser Abschnitt enthält eine Beschreibung des korrekten Sondendesigns, den Einfluss des Schaltungswiderstands, des Ionenstroms und der Plasmaoszillationen sowie Sondeneffekte auf Messungen. Derzeit ist die Druyvesteyn-Methode die am weitesten entwickelte, konsistente und routinemäßige Methode zur Messung der EDF. Der folgende Abschnitt der Überprüfung beschreibt eine Erweiterung der klassischen EDF-Messungen auf höhere Drücke, Magnetfelder und anisotrope Plasmen. Bis heute wurden diese Methoden von einer sehr begrenzten Anzahl von Forschern verwendet. Daher ist ihre Überprüfung bisher noch nicht vollständig abgeschlossen, und ihre zuverlässige Implementierung erfordert weiterhin zusätzliche Forschung. Nichtsdestotrotz werden die beschriebenen Methoden durch geeignete Beispiele von Messungen ergänzt, die ihren potenziellen Wert demonstrieren.
Godyak et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.