Key points are not available for this paper at this time.
Dieser Artikel setzt den aktuellen Trend in der Soziologie fort, Konzepte des Widerstands am Arbeitsplatz zu erkunden und neu zu bewerten. Wir stimmen mit Thompson und Ackroyd (1995) überein, dass ein großer Teil der kritischen Literatur, die sich mit Managementkontrollen wie selbstregulierenden Teams und dem Management von Unternehmenskultur beschäftigt, viel zu viel Gewicht auf die ideologische Incorporation und 'Kolonialisierung' von Subjektivität gelegt hat und nicht genug auf Mitarbeiterresistenz und -widerstand. Statt hastig die 'foucauldianische Wende' für dieses Versäumnis verantwortlich zu machen, argumentieren wir jedoch, dass Widerstand in der Tat schwer zu erkennen ist, wenn man ihn rein traditionell betrachtet (z.B. Streiks, Sabotage, Kundgebungen). Im Zeitalter der Teamnormalisierung und 'kulturellen Säuberung' müssen wir an weniger offensichtlichen Orten nach Praktiken des Dissens suchen. Unser Artikel führt das Konzept des 'Švejkismus' ein, benannt nach der Figur in Jaroslav Hašeks Roman, Der gute Soldat Švejk. Der Švejkismus wird als ein Beispiel für eine Modalität des Mitarbeiterwiderstands vorgestellt, die in früheren Bewertungen neuer Arbeitsformen möglicherweise übersehen wurde. Wir diskutieren die Praxis des Švejkismus und die Implikationen, die sie für die zeitgenössische Arbeitsplatzpolitik hat.
Fleming et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.