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Basierend auf aktuellen Forschungen in der Kognitionswissenschaft, Interaktion und dem Erwerb einer Zweitsprache (SLA) beschreibe ich einen soziokognitiven Ansatz zur SLA. Dieser Ansatz verfolgt eine nicht-kognitivistische Sichtweise auf Kognition: Anstatt eines isolierten computergestützten Prozesses, in dem Informationen aus der Umwelt extrahiert und verwendet werden, um ausgeklügelte interne Wissensrepräsentationen aufzubauen, wird Kognition als adaptive Intelligenz gesehen, die es uns ermöglicht, uns eng und sensibel an unsere ökosoziale Umwelt anzupassen, um in ihr zu überleben. Geist, Körper und Welt sind aus einer soziokognitiven Perspektive funktional integriert statt radikal getrennt. Lernen spielt in diesem Szenario eine zentrale Rolle: Wenn Umgebungen ständig im Wandel sind, dann ist die Anpassung an sie kontinuierlich. Lernen ist Teil unserer natürlichen Fähigkeit, sich so anzupassen, während wir Spuren dieser Anpassung im integrierten Geist-Körper-Welt-System bewahren. Betrachtet man SLA auf diese Weise, stellt sie die Anpassung an/Engagement mit L2-Umgebungen dar. Interaktion spielt ebenfalls eine zentrale Rolle in der soziokognitiven SLA: Wir lernen L2s durch Interaktion mit/in L2-Umgebungen. Gestützt auf angeborene, universelle Fähigkeiten, die evolutionär der Sprache vorausgingen und diese ermöglichen, unterstützt Interaktion die SLA in jeder Hinsicht. Nachdem ich dieses Argument präsentiert habe, veranschauliche ich es, indem ich einen Videoclip einer EFL-Nachhilfesitzung analysiere und verschiedene 'soziokognitive Werkzeuge' für interaktive Ausrichtung aufzeige, die die L2-Entwicklung unterstützen.
Dwight Atkinson (Mi,) hat diese Frage untersucht.
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