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Ein einfaches Modell der Kinetik des Proteinfaltens wird vorgestellt. Die Reaktionskoordinate ist die "Korrektheit" einer Konfiguration im Vergleich zum nativen Zustand. Das Modell weist eine Lücke im Energiespektrum auf, eine große konfigurationsabhängige Entropie, eine freie Energiebarrire zwischen gefalteten und teilweise gefalteten Zuständen sowie einen guten thermodynamischen Faltübergang. Die Faltkinetik wird durch eine Mastergleichung beschrieben. Die Faltzeit wird mittels einer Annahme des lokalen thermodynamischen Gleichgewichts geschätzt und dann sowohl numerisch als auch analytisch durch Lösen der Mastergleichung berechnet. Die Faltzeit hat ein Maximum nahe der Faltübergangstemperatur und kann bei einer niedrigeren Temperatur ein Minimum aufweisen.
Robert Zwanzig (dienstags) hat diese Frage untersucht.
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