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Es hat sich gezeigt, dass die bloße Erfassung von Kognitionen und insbesondere von Intentionen ausreicht, um das Verhalten zu verändern. Diese Studie untersuchte bei einer Stichprobe von Frauen die Auswirkung der Messung von antizipiertem Bedauern zusätzlich zu Intentionen und anderen Kognitionen auf die dokumentierten Teilnahmeraten am Zervixabstrich nach einer Einladung. Insgesamt 4.277 Frauen erhielten eine Einladung zum Zervix-Screening und eine Informationsbroschüre: 1.500 von ihnen erhielten zudem einen Standardfragebogen zur Theorie des geplanten Verhaltens in Bezug auf das Screening (TPB only-Gruppe) und weitere 1.500 von ihnen erhielten zudem einen TPB-Fragebogen plus Fragen zum antizipierten Bedauern in Bezug auf das Screening (TPB plus regret-Gruppe). Die insgesamt dokumentierten Teilnahmeraten zeigten eine signifikant höhere Teilnahme (ps<.05) in den beiden experimentellen Gruppen im Vergleich zur Kontrolle (Control, 21%; TPB only, 26%; und TPB plus regret, 26%). Unter denjenigen, die Fragebögen zurücksendeten, gab es jedoch eine signifikant erhöhte Teilnahmerate (p<.001) in der TPB plus regret-Gruppe (65%) im Vergleich zur TPB only-Gruppe (44%). Follow-up-Analysen bei denjenigen, die Fragebögen ausfüllten, zeigten, dass dieser Effekt durch Intentionen moderiert wurde, wobei ein signifikanter Unterschied nur bei Personen mit starken Intentionen erkennbar war. Die Diskussion befasst sich mit den Implikationen für das Verständnis des „Mere-Measurement-Effekts“ und dem Einsatz von antizipiertem Bedauern zur Verhaltensänderung.
Sandberg et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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