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Im Rahmen unserer Studien zur stickstoffmonoxidbedingten Pathologie der zerebralen Malaria zeigen wir, dass das antioxidative Enzym Glutathionreduktase (GR) durch Peroxynitrit inaktiviert wird, wobei GR des malarischen Parasiten Plasmodium falciparum empfindlicher ist als menschliches GR. Die Kristallstruktur des modifizierten menschlichen GR bei 1,9-Å-Auflösung liefert das erste Bild von der Inaktivierung von Proteinen durch Peroxynitrit und zeigt, dass dies auf die exklusive Nitration von 2 Tyr-Resten (Residuen 106 und 114) an der Glutathion-Disulfid-Bindungsstelle zurückzuführen ist. Die selektive Nitration erklärt die Beeinträchtigung der Bindung des Peptidsubstrats und damit den nahezu 1000-fachen Rückgang der katalytischen Effizienz (k(cat)/K(m)) von Glutathionreduktase, der bei physiologischem pH-Wert beobachtet wird. Durch die Oxidation des katalytischen Dithiols zu einem Disulfid kann Peroxynitrit selbst als Substrat von unverändertem und bisnitratiertem P. falciparum Glutathionreduktase wirken.
Savvides et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.