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EINFÜHRUNG: Nicht übertragbare Krankheiten, einschließlich chirurgischer Erkrankungen, gewinnen in Entwicklungsländern an Aufmerksamkeit. Dennoch gibt es nur wenige Kennzahlen für die chirurgische Kapazität. Wir stellten die Hypothese auf, dass (a) das Verhältnis von dringenden zu insgesamt durchgeführten Hernienoperationen (E/TH) mit den Gesundheitsausgaben pro Kopf für ein bestimmtes Land korrelieren würde, und (b) das E/TH in ressourcenschwachen Regionen einfach zu ermitteln ist. METHODEN: Wir führten eine systematische Übersichtsarbeit durch, um das E/TH für so viele Länder wie möglich zu identifizieren (Prospero-Register CRD42013004645). Wir sichteten 1285 englischsprachige Publikationen seit 1990; 23 erfüllten die Einschlusskriterien. Primärdaten wurden auch vom Kamuzu Central Hospital (KCH) in Lilongwe, Malawi, gesammelt. Insgesamt waren 13 Länder vertreten. Eine Regressionsanalyse wurde verwendet, um die Korrelation zwischen den Gesundheitsausgaben pro Kopf und dem E/TH zu bestimmen. ERGEBNISSE: Es besteht eine starke Korrelation zwischen den logarithmischen Werten des Verhältnisses von dringenden zu insgesamt durchgeführten Leistenhernien und den Gesundheitsausgaben pro Kopf, die in allen Einkommensschichten der Länder robust ist (R(2) = 0,823). Primärdaten vom KCH wurden leicht ermittelt und zeigten eine ähnliche Korrelation. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Das Verhältnis von dringenden zu insgesamt durchgeführten Leistenhernien ist ein potenzielles Maß für die chirurgische Kapazität, das mit leicht zugänglichen Daten berechnet werden kann. Weitere Studien sollten dieses Maß mit anderen anerkannten Indikatoren für die Gesundheitskapazität validieren. Systematische Übersichtsarbeit im Prospero registriert (CRD42013004645).
Samuel et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.
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