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Eine effektive Wildtierbewirtschaftung erfordert genaue und zeitgerechte Informationen über den Erhaltungsstatus und Trends sowie Kenntnisse über die Faktoren, die den Populationswechsel antreiben. Zuverlässiges Monitoring der Gesundheit von Wildtierpopulationen, einschließlich Krankheiten, Körperzustand sowie Trends und Demografie der Population, ist entscheidend für das Erreichen dieses Ziels, jedoch reicht konventionelles wissenschaftliches Monitoring oft nicht aus. Die Kombination verschiedener Ansätze und Wissensarten kann ein umfassenderes Verständnis bieten als die konventionelle Wissenschaft allein und kann Lücken im wissenschaftlichen Monitoring in abgelegenen und dünn besiedelten Gebieten schließen. Die Einbeziehung von traditionellem ökologischen Wissen (TEK) ist zentral für das Mandat des Wildtier-Co-Managements in den kanadischen Territorien und erfolgt in der Regel durch Konsultations- und Beteiligungsprozesse. Wir schlagen einen Rahmen zur Statusbewertung vor, der einen systematischen und transparenten Ansatz zur Einbeziehung von TEK sowie lokalem ökologischen Wissen (LEK) in das Design, die Implementierung und die Interpretation von Bewertungen des Erhaltungsstatus von Wildtieren bietet. Anhand eines gemeindebasierten Monitoring-Programms für Moschusochsen und Karibus in Nordkanada beschreiben wir, wie wissenschaftliches Wissen und TEK/LEK, die durch konventionelles Monitoring, jagdbasierte Stichproben oder qualitative Methoden dokumentiert sind, zusammengebracht werden können, um Indikatoren für die Gesundheit von Wildtieren innerhalb unseres vorgeschlagenen Bewertungsrahmens zu informieren. Diese Erkenntnisse sollten in die Bewertung des sozialen und wirtschaftlichen Nutzens der Wildtiere einfließen und ein Gesamtkonzept für Wildtiermanagement bieten.
Peacock et al. (Mittwoch) untersuchten diese Frage.