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Vor etwa 80.000 Jahren war der gesamte nicht-afrikanische Raum in all seiner rassischen und kulturellen Vielfalt das Ergebnis eines großen Exodus von wandernden menschlichen Vorfahren aus Afrika – von Eritrea nach Jemen (dann nach Indien und Australien und schließlich nach Europa). Alle Völker der Welt können ihr genetisches Erbe auf eine prähistorische Frau in Afrika vor 150.000 Jahren zurückführen. So argumentiert Stephen Oppenheimer in einem bahnbrechenden Werk, das unter Fachleuten in Geologie, Linguistik, Archäologie und Anthropologie hitzige Kontroversen ausgelöst hat. Gründlich recherchiert und sorgfältig begründet, mit dramatischen Beweisen, die aus den jüngsten Fortschritten auf dem Gebiet der Genetik durch DNA-Analysen gewonnen wurden, verfolgt „Die wahre Eva“ die Evolution der modernen Menschheit aus einem gemeinsamen afrikanischen Vorfahren. Immer wieder haben Oppenheimers umfangreiche genealogische Forschungen, die auf unseren geschlechtsspezifischen sogenannten Adam- und Eva-Genen basieren, ihn direkt zurück nach Afrika geführt. Seine Schlussfolgerungen stehen in direktem Gegensatz zu Multiregionalisten, die behaupten, dass archaische menschliche Populationen lokal evolvierten. Sie haben viele lange etablierte anthropologische Annahmen und kulturelle Vorurteile erschüttert und bieten eine frische Perspektive auf die Natur des menschlichen Schicksals, das wir alle auf dem Planeten Erde teilen. Farbige Fotografien bereichern diese faszinierende Geschichte unserer menschlichen Anfänge.
Eine Monografie untersuchte diese Frage.