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Etwa 40-60 % aller Amputationen der unteren Extremität werden bei Patienten mit Diabetes durchgeführt. Mehr als 85 % dieser Amputationen werden durch ein Fußgeschwür verursacht, das sich zu einer tiefen Infektion oder Gangrän verschlechtert. Die Prävalenz von diabetischen Fußgeschwüren wurde auf 3-8 % geschätzt. Die Komplexität dieser Geschwüre erfordert einen multifaktoriellen Ansatz, bei dem ein aggressives Management von Infektionen und Ischämie von großer Bedeutung ist. Aus demselben Grund ist ein prozessorientierter Ansatz bei der Bewertung von Prävention und Management des diabetischen Fußes unerlässlich. Die Heilungsraten von Fußgeschwüren sind unbekannt, mit Ausnahme von spezialisierten Zentren, wo sie zwischen 80-90 % liegen. Die negativen Folgen von diabetischen Fußgeschwüren auf die Lebensqualität umfassen nicht nur Morbidität, sondern auch Behinderung und vorzeitige Sterblichkeit. Die Kosten für die Heilung von Geschwüren sind hoch und noch höher für Geschwüre, die zu Amputationen führen, aufgrund prolongierter Krankenhausaufenthalte, Rehabilitation und der Notwendigkeit von häuslicher Pflege und sozialen Dienstleistungen für behinderte Patienten. Daher ist einer der wichtigsten Schritte zur Kostenreduzierung im Management des diabetischen Fußes, Amputationen zu vermeiden. Ein kosteneffektives Management sollte sich nicht nur auf die kurzfristigen Kosten bis zur Heilung konzentrieren, sondern auch auf die langfristigen Kosten, da Fußgeschwüre und insbesondere Amputationen mit einer erhöhten Re-Geschwürbildung und lebenslanger Behinderung verbunden sind. Ein multidisziplinärer Ansatz einschließlich präventiver Strategien, Schulung von Patienten und Personal sowie multifaktorieller Behandlung von Fußgeschwüren hat sich als wirksam erwiesen, um die Amputationsrate um mehr als 50 % zu senken.
Apelqvist et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.
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