Zusammenfassung Das Konzept des Arztwohlbefindens, insbesondere unter Psychiatern, ist zu einem zentralen Anliegen für die Nachhaltigkeit der Arbeitskräfte und die Patientensicherheit geworden. Beweise zeigen, dass hohe Raten von Burnout und moralischen Verletzungen vorherrschen, die durch systemische Druck, zunehmende Belastungen im Gesundheitswesen und Personalmangel bedingt sind. Dieser Artikel untersucht das Konzept des Wohlbefindens nicht nur als das Fehlen von Krankheit, sondern als einen dynamischen und sich entwickelnden Zustand des Seins, der Erfüllung, Resilienz und das Eindämmen durch robuste organisatorische und Kollegialunterstützung erfordert. Der Artikel überprüft bestehende Praktiken und Ressourcen im Vereinigten Königreich, insbesondere von Berufsverbänden wie dem General Medical Council (GMC) und der British Medical Association (BMA), bei der Entwicklung von Richtlinien und Unterstützungsliste, wie der „Wohlfühlliste für Assistenzärzte“. Er betrachtet auch aktuelle systemische Initiativen internationaler Organisationen, wie die Erklärung der Vereinten Nationen zu nichtübertragbaren und psychischen Erkrankungen sowie die überarbeitete „Erklärung zu Ärzten“ der World Medical Association. Eine Literaturübersicht verbindet höhere Burnoutraten mit Faktoren wie langen Arbeitszeiten, mangelnder Aufsicht, weiblichem Geschlecht und reduzierter Autonomie. Um darauf zu reagieren, fördert das Royal College of Psychiatrists (RCPsych) seine Strategie durch Initiativen wie die Wellbeing Champions und die Retention Charter, die darauf abzielen, einen systematischen und strukturierten Ansatz zur Unterstützung der Ärzte zu verankern. Der Artikel kommt zu dem Schluss, dass, während nationale Anstrengungen ermutigend sind, das Wohlbefinden der Ärzte eine globale Notwendigkeit bleibt, die internationale Zusammenarbeit, proaktive Governance und das Engagement für individuelle Selbstverwirklichung erfordert, um die anhaltende Gesundheitskrise zu bewältigen.
Mahanta et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.