Key points are not available for this paper at this time.
Zusammenfassung Die Fläche des mehrjährigen Eises (Perennial Ice) ging 2007 drastisch auf 38 % ihres klimatologischen Durchschnitts zurück, erholte sich jedoch in den Jahren 2008, 2009 und 2010 leicht, wobei die Flächen um 10 %, 24 % bzw. 11 % höher lagen als 2007. Dennoch blieben die Trends bezüglich Ausdehnung und Fläche mit −12,2 % bzw. −13,5 % decade−1 stark negativ. Die dicke Komponente des mehrjährigen Eises, das sogenannte mehrjährige Eis (Multiyear Ice), wie es durch Satellitendaten während der Winter von 1979–2011 erfasst wurde, wurde untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Ausdehnung und Fläche des mehrjährigen Eises mit einer noch schnelleren Rate von −15,1 % bzw. −17,2 % decade−1 abnehmen, mit einem Rekordtief im Jahr 2008, gefolgt von höheren Werten in den Jahren 2009, 2010 und 2011. Eine derart hohe Rate beim Rückgang der dicken Komponente der arktischen Eisdecke bedeutet eine Verringerung der durchschnittlichen Eisdicke und eine noch verwundbarere mehrjährige Eisdecke. Der Rückgang der mehrjährigen Eisfläche von 2007 bis 2008 war nicht so stark wie der der Fläche des mehrjährigen Eises von 2006 bis 2007, was auf eine wesentliche Rolle des Schmelzens von zweijährigem Eis bei Letzterem hindeutet. Es zeigt sich, dass die Meereisbedeckung stark mit der Oberflächentemperatur korreliert, die in der Arktis etwa dreimal schneller als im globalen Durchschnitt ansteigt, jedoch schwach mit der Arctic Oscillation (AO) korreliert zu sein scheint, welche die atmosphärische Zirkulation in der Region steuert. Im Datensatz des mehrjährigen Eises ist ein 8–9-Jahres-Zyklus erkennbar, der die leichte Erholung in den letzten 3 Jahren teilweise erklären könnte.
Josefino C. Comiso (Tue,) untersuchte diese Frage.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: