Diese Studie untersucht die räumliche Ko-Variabilität zwischen Luftverschmutzung und kumulativer COVID-19-Inzidenz in Bulgariens 28 Regionen während 2020–2024. Satellitenbeobachtungen von GOME-2 (AAI) und Sentinel-5P TROPOMI (NO₂), kombiniert mit bodenbasierten Luftqualitätsmessungen, wurden in langfristige regionale Indikatoren aggregiert. Da „weder AAI noch NO₂ allein das räumliche Muster der COVID-19-Inzidenz reproduzieren“, führt die Analyse einen normalisierten, quartilbasierten kombinierten Verschmutzungsindex ein, der beide Schadstoffe integriert. Der resultierende Index zeigt eine „auffällige räumliche Übereinstimmung mit der Verteilung von COVID-19“, die die einzelnen Schadstoffmetriken erheblich übertrifft. Rangbasierte statistische Tests (Spearman und Kruskal-Wallis) bestätigen einen signifikanten positiven Zusammenhang zwischen der Verschmutzungsbelastung und der Krankheitsinzidenz. Während die Studie keine Kausalität ableitet, zeigt sie den Wert der Erdbeobachtung und GIS-Integration für die Umweltgesundheitsüberwachung und zukünftige epidemiologische Forschung.
Filchev et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.