Zusammenfassung Die sechste EKD-Kirchenmitgliedschaftserhebung zeigt, dass ein Drittel der Lernenden im Religionsunterricht konfessionslos ist. Religiös-weltanschauliche Heterogenität wird damit mehr und mehr zum Normalfall des Religionsunterrichts. Dass die veränderte Zusammensetzung aber auch Folgen für die Auswahl der dogmatischen Inhalte des Professionalisierungsprozesses zukünftiger Religionslehrkräfte hat, ist bisher kaum im Fokus. Inwiefern müssen die dogmatischen Inhalte unter professionsorientierter Perspektive betrachtet werden, um auf den Kontext der religiös-weltanschaulich heterogenen Schüler:innenschaft vorbereitet zu sein? Der Artikel führt aus, warum eine professionsorientierte Dogmatik angesichts der zunehmenden religiös-weltanschaulichen Heterogenität von zentraler Bedeutung ist und in welche Richtung diese Professionsorientierung der Dogmatik zu entwickeln ist.
Eva-Maria Spiegelhalter (Tue,) studied this question.