Zusammenfassung Peptide stellen ein etabliertes und schnell wachsendes Feld in der zeitgenössischen pharmazeutischen Medikamentenlandschaft dar. Studien mit 14 C- oder 3 H-radiolabelierten Analoga sind der Goldstandard für die Arzneimittelentwicklung, doch der Zugang zu 14 C- Peptiden ist kostspielig und auf die Derivatisierung der nativen Struktur mit Markern oder langwierigen Mehrschritt-Synthesen beschränkt. In dieser Arbeit berichten wir über eine Plattform, die 14 C- oder 3 H-radiolabelierte Lysinreste direkt auf fest unterstützt Peptiden installiert. Der Arbeitsablauf besteht aus einem milden, peptidkompatiblen Hydroformylierungsprozess von Allylglycinresten, um markiertes Allysine zu erzeugen, gefolgt von einer reduktiven Aminierung, die radiolabelierte Lysinreste direkt nach der Abspaltung vom festen Träger liefert. Das Hydroformylierungs-Setup kann für eine flexible Isotopeneinführung durch Verwendung von 14 CO aus festen Vorläufern und 3 H 2 aus Standard-Tritium-Manifolds abgestimmt werden. Wir zeigen, dass der optimierte Arbeitsablauf diverse Sequenzen toleriert und die Funktionalisierung von Peptiden ermöglicht, die so komplex sind wie Semaglutid-Analoga.
Schick et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.