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HINTERGRUND: Lokomotionstraining mit einer roboterassistierten Gangorthese (LT-RGO) und transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) sind Interventionen, die die motorische Leistung nach einer Rückenmarkverletzung (SCI) erheblich verbessern können. Es wurden keine Studien durchgeführt, die untersucht haben, ob die Kombination dieser Interventionen die motorischen Funktionen der unteren Extremitäten nach SCI verbessert. ZIEL: Bestimmen, ob aktive tDCS in Kombination mit LT-RGO die motorischen Funktionen der unteren Extremitäten mehr verbessert als eine Scheinbedingung bei Probanden mit motorisch inkompletter SCI. METHODEN: Fünfzehn Erwachsene mit SCI erhielten 36 Sitzungen entweder mit aktiver (n = 9) oder Schein- (n = 6) tDCS (20 Minuten) vor LT-RGO (1 Stunde). Die Ergebnismessungen umfassten die manuelle Muskelprüfung (MMT; primäre Ergebnismaßnahme); 6-Minuten-Gehtest (6MinWT); 10-Meter-Gehtest (10MWT); Timed Up and Go Test (TUG); Berg-Gleichgewichtsskala (BBS); und das Spinal Cord Independence Measure-III (SCIM-III). ERGEBNISSE: MMT zeigte signifikante Verbesserungen nach aktiver tDCS, mit der ausgeprägtesten Verbesserung in der rechten unteren Extremität. 10MWT, 6MinWT und BBS zeigten Verbesserungen in beiden Gruppen. TUG und SCIM-III zeigten Verbesserungen nur für die Schein-tDCS-Gruppe. SCHLUSSFOLGERUNG: Die Kombination von tDCS mit LT-RGO kann die motorischen Funktionen der unteren Extremitäten mehr verbessern als LT-RGO allein. Zukünftige Forschung mit einer größeren Stichprobengröße wird empfohlen, um die langfristigen Auswirkungen auf die motorische Funktion und die Aktivitäten des täglichen Lebens zu bestimmen.
Raithatha et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.
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