Evaluates methods to detect nutritional biomarkers in urine, suggesting improvements for dietary assessments.
Zusammenfassung Ernährungsbedingte Biomarker stellen seit einigen Jahren ein bedeutendes Werkzeug für die Einschätzung der Ernährung dar. Auch ermöglichen sie weitere Einblicke in die Bioverfügbarkeit und den Metabolismus. Sie besitzen das Potenzial, auf lange Sicht klassische Datenerhebungsverfahren wie Ernährungstagebücher oder food frequency questionnaire s (FFQ), zu ersetzen. Neben dem Fehlen von validierten Biomarkern für eine Vielzahl an Lebensmitteln, fehlte es auch an den geeigneten analytischen Methoden, um viele Biomarker für eine umfassende Beurteilung der Ernährung im Urin zu quantifizieren. Daher hatte diese Arbeit zunächst das Ziel, geeignete Multimethoden zum Nachweis verschiedener ernährungsbedingter Biomarker für eine typische westeuropäische Ernährungsweise zu entwickeln. Jedoch zeigte sich bereits bei der Entwicklung dieser Methoden, dass die große Bandbreite an verschiedenen Analyten problematisch ist, zum einen durch die große Anzahl aber vielmehr noch durch die weit auseinanderliegenden Polaritäten der potenziellen Biomarker. Eine ausreichende Trennung und Peakform war nicht mit einer einzigen Trennsäule zu erreichen. Trotzdem ist es günstig, die Zahl der verschiedenen Trennmethoden und Trennsäulen möglichst klein zu halten, um trotz des zu erwartenden großen Probenaufkommens bei der Erfassung der ernährungsbedingten Biomarker möglichst viele von diesen für verschiedene Lebensmittel erfassen zu können. Doch auch diese Methoden waren mit einige Nachteilen verbunden. So zeigte sich, dass die Konzentrationen je nach Analyten und Zeitpunkt der Urinsammlung teils extrem schwankten. Dies führte dazu, dass die entwickelten dilute and shoot ‐Methoden nicht für alle Analyten gleichermaßen geeignet waren. Die Proben mussten teils erheblich verdünnt werden, um quantifiziert werden zu können. Somit werden einige Vorteile der Multimethoden, wie z.B. die Zeitersparnis, stark vermindert. Neben den beiden entwickelten Methoden sollte in Erwägung gezogen werden, eine weitere Methode für den basischen Bereich zu entwickeln. Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, Konzentrationsbereiche festzulegen, ab dem keine Quantifizierung mehr notwendig ist, sondern viel mehr ab dem abgeschätzt werden kann, dass der Proband eine hohe Menge verzehrt hat.
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Frank et al. (2026) studied this question.
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