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Zusammenfassung Die Führer autoritärer Staaten stehen vor einem Dilemma zwischen dem Aufbau eines loyalen Militärs zum Schutz vor inländischen Bedrohungen und einem professionellen Militär, das vor ausländischen Bedrohungen schützen kann. In diesem Artikel argumentiere ich, dass die Führer auf inländische Bedrohungen reagieren, indem sie loyale Offiziere befördern, und auf ausländische Bedrohungen, indem sie erfahrene Offiziere befördern. Ich stütze mich auf einen neuen Datensatz, der erste seiner Art, mit über 12.000 Ernennungen zur Volksbefreiungsarmee Chinas. Die Daten zeigen, dass Karrieretiefe und Kampferfahrung entscheidend für die Beförderung von Offizieren in wichtige militärische und Parteiamt sind. In Zeiten hoher inländischer Bedrohungen befördern Parteiführer jedoch ungewöhnlich große Zahlen von Offizieren mit persönlichen Verbindungen zum obersten Führer. In Zeiten ausländischer Bedrohung hingegen befördern die Führer eher Offiziere mit vorheriger Kampferfahrung. Der Artikel stellt die konventionelle Weisheit in Frage und zeigt, wie Autokraten vor einem Trade-off zwischen dem Schutz vor internen und externen Bedrohungen stehen.
Daniel Mattingly (Fr,) hat diese Frage untersucht.