Smartphones verarbeiten hochsensible Informationen und erfordern daher ein besonderes Sicherheitsniveau. Diese Dissertation untersucht die Sicherheit von Smartphonechipsätzen, die zentrale Funktionen wie Kommunikation, Grafikbeschleunigung und Hardwareunterstützung für maschinelles Lernen bereitstellen. Im Rahmen einer Längsschnittstudie wird zunächst deutlich, dass Chipsätze - und insbesondere deren Mobilfunkmodems - vielfältige Angriffsvektoren bieten. Der zweite Beitrag dieser Arbeit untersucht daher, ob undefiniertes Verhalten in Mobilfunkspezifikationen zu Schwachstellen in Modems führt. Abschließend adressiert der dritte Beitrag die Implementierungsebene und stellt ein Emulationsverfahren zur realitätsnahen dynamischen Analyse von Modemfirmware vor. Die Beiträge dieser Arbeit decken so nicht nur sicherheitskritische Schwachstellen auf, sondern leiten auch konkrete Verbesserungen für Spezifizierungsprozesse und Implementierungen ab.
Daniel Klischies (Thu,) studied this question.
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