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Im Zeitraum der Satellitenbeobachtungen von Oktober 1978 bis heute gibt es für alle Monate abwärts gerichtete lineare Trends im Ausmaß des arktischen Meereises, die am größten am Ende der Schmelzsaison im September sind. Die Eisbedeckung wird auch dünner. Abwärts gerichtete Trends im Ausmaß und in der Dicke wurden von ausgeprägter inter- und multi-jährlicher Variabilität begleitet, die sowohl durch die Atmosphäre als auch den Ozean verursacht wird. Als das Eis dünner wird, kann sich seine Reaktion auf atmosphärische und ozeanische Einflüsse ändern. Um die zunehmend belebte Arktis zu unterstützen, besteht ein wachsender Bedarf an der Vorhersage von Eisbedingungen auf einer Vielzahl von Zeit- und Raumskalen. Eine große Herausforderung bei der Bereitstellung saisonaler Vorhersagen ist die Begrenzung der numerischen Wettervorhersage auf 7-10 Tage. Während ein saisonal eisfreier Arktischer Ozean wahrscheinlich gut innerhalb dieses Jahrhunderts möglich ist, gibt es viel Unsicherheit bezüglich des Timings. Dies spiegelt Unterschiede in der Struktur von Klimamodellen, die unbekannte Entwicklung anthropogener Einflüsse und die natürliche Klimavariabilität wider. Im scharfen Gegensatz zur Arktis hat das Ausmaß des Antarktischen Meereises, obwohl es stark variabel ist, im Zeitraum der Satellitenbeobachtungen leicht zugenommen. Die Gründe für dieses unterschiedliche Verhalten müssen noch geklärt werden, aber es scheint, dass die Reaktionen auf sich ändernde atmosphärische Zirkulationsmuster eine starke Rolle spielen.
Serreze et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.