Der hochauflösende Bild-Download MS PowerPoint Folie Konformationaler Isomerismus ist ein grundlegender Aspekt des molekularen Verhaltens, und doch bleibt die Bindungswinkel-Inversion (Akamptisomerismus) ein seltenes und schlecht verstandenes Mechanismus, dessen Belege weitgehend auf B–O–B-verbundene Makrozyklen beschränkt sind. In dieser Studie wurden die konformationalen Landschaften von X–O–X-Systemen (X = B, C, N und O) untersucht, um die Allgemeingültigkeit dieses Prozesses zu bewerten. Konformational-Suchen und Energieprofile wurden auf den GFN2-xTB und B3LYP/def2-TZVP Ebenen berechnet. Die Ergebnisse zeigen, dass Akamptisomerismus in diesen Systemen kein praktikabler Weg ist. Eine lineare Geometrie wurde gefunden, entspricht jedoch höheren saddle points als einem echten Übergangszustand und ist mit prohibitive Energiekosten (>70 kcal mol –1 ) verbunden. Im Gegensatz dazu erfolgt die Interkonversion von H 2 N–O–NH 2 bevorzugt über Rotamerismus und trigonal-pyramidale Inversion mit Barrieren von ∼15 und ∼8 kcal mol –1, respektive. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Akamptisomerismus kein allgemeines Merkmal von X–O–X Motiven ist und wahrscheinlich spezifische geometrische Einschränkungen erfordert, wie sie in makrocyklischen Umgebungen zu finden sind.
Matheus P. Freitas (Sat,) untersuchte diese Frage.