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Psychische Erkrankungen stellen eine erhebliche Belastung für die menschliche Gesundheit dar, doch evidenzbasierte Behandlungen sind aufgrund eines begrenzten Verständnisses der zugrunde liegenden Pathologien rudimentär. Klinische Studien deuten auf Rollen des Immunsystems bei psychiatrischen Erkrankungen hin, während die Grundlagenforschung gezeigt hat, dass das Gehirn über ein aktives und mehrzelliges residentes Immunsystem verfügt, das mit der peripheren Immunität interagiert und das Verhalten beeinflusst. In dieser Perspektive heben wir Beweise für die Immunbeteiligung an menschlichen psychiatrischen Erkrankungen hervor und überprüfen Daten aus Tiermodellen, die immunologische Signalisierung mit neurologischen Funktionen und Verhalten in Verbindung bringen. Wir schlagen ein konzeptionelles Rahmenwerk vor, um Fortschritte in der Grundlagen-Neuroimmunologie mit ihrer potenziellen Relevanz für psychiatrische Erkrankungen zu verknüpfen, basierend auf den Subtypen der immunologischen Reaktionen, die in peripheren Geweben definiert sind. Unser Ziel ist es, neuartige Schwerpunktbereiche für zukünftige grundlegende und translationale Studien zu identifizieren, die das Potenzial des Immunsystems für die Diagnose und Behandlung psychischer Erkrankungen aufdecken könnten.
Bennett et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.
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