Das „Lebenszyklusmodell“ des optimalen Sparens für den Ruhestand ist jedem bekannt, der einen Kurs in Mittelbau-Ökonomie besucht hat. Bei der Beauftragung eines Finanzberaters denken solche Personen wahrscheinlich, es sei die Aufgabe des Beraters, optimale Lebenszyklusmodellwahlen an ihre besonderen Umstände anzupassen. Aber Akademiker und Berater wissen, dass der Rat sowohl zum Sparen als auch zur Portfoliowahl, der von den Standard-Lebenszyklusmodellen gegeben wird, tiefgreifende Probleme aufweist. Insbesondere implizieren die meisten dieser Modelle, dass Rentner planen sollten, ihr Vermögen fast auf null zu reduzieren und dann im Alter von Pensionsscheck zu Pensionsscheck zu leben. Dieser Artikel legt dar, dass jüngste Entwicklungen in der wirtschaftswissenschaftlichen Literatur uns endlich die Werkzeuge und Einsichten gegeben haben, die erforderlich sind, um rigorose Lebenszyklusmodelle zu konstruieren, deren Rat sinnvoll ist. Wir geben ein Beispiel für ein einfaches Modell, das eine Reihe von Problemen lösen kann, indem es Vermögen in die Nutzenfunktion einbezieht, die das intuitive Verlangen nach Liquidität und Sicherheit erfasst, das in Standardmodellen oft übersehen wird.
Carroll et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
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