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In den letzten zwei Jahrzehnten haben neue Technologien, sich ändernde Zuschauerpraktiken und die Verbreitung von Genres und Kanälen das amerikanische Fernsehen transformiert. Einer der bemerkenswertesten Auswirkungen dieser Veränderungen ist das Aufkommen von hochkomplexen und elaborierten Formen der serielle Erzählung, was zu einer intensiven Phase formaler Experimente und riskanter Programmgestaltung geführt hat, die selten in einem Medium zu sehen ist, das typischerweise als formelhaft und konventionsgebunden angesehen wird. Komplexes Fernsehen bietet eine umfassende Analyse der Poetik der fernseherzählung, wobei der Fokus darauf liegt, wie sich das Erzählen in den letzten Jahren verändert hat und wie Zuschauer diese Innovationen verstehen. Durch genaue Analysen von Schlüsselprogrammen wie The Wire, Lost, Breaking Bad, The Sopranos, Veronica Mars, Curb Your Enthusiasm und Mad Men verfolgt das Buch das Aufkommen dieser Erzählweise und berücksichtigt Themen wie Zuschauerverständnis, transmediales Erzählen, serielle Autorschaft, Charakterveränderung und kulturelle Bewertung. Mit der Entwicklung einer fernsehspezifischen Reihe von Erzähltheorien argumentiert Komplexes Fernsehen, dass das Fernsehen das vitalste und wichtigste Erzählmedium unserer Zeit ist.
Jason Mittell (Fr,) hat diese Frage untersucht.