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Bispidine sind extrem starre Liganden, die in einer großen Vielfalt leicht herzustellen sind, mit Dentizitäten von vier bis zehn, verschiedenen Donormengen und Ladungen, für mono- und oligonukleare Übergangsmetall-, Hauptgruppen- und Lanthanidkomplexe. In den letzten ca. 20 Jahren wurden erheblich mehr als 50 neue auf Bispidinen basierende Liganden hergestellt und deren Koordinationschemie untersucht. Biologische Sonden und medizinische Anwendungen sind ein Hauptbereich der Bispidin-Koordinationschemie, in dem schnelle Komplexbildung, hohe Stabilität, Metallionenselektivität und Inertheit von größter Bedeutung sind. Sauerstoffaktivierung und Oxidationskatalyse sind ein weiterer Schwerpunkt der Bispidin-Koordinationschemie, wobei Katalysator-Effizienz und Stabilität sowie Produktauswahl wichtige Anforderungen darstellen. Besonders erfolgreiche Anwendungen in diesen Bereichen werden vorgestellt und ausführlich diskutiert, zusätzlich zu den grundlegenden Prinzipien, die die Bedeutung der Ligandstarre, Kavitätsgröße und -form als übergreifende grundlegende Eigenschaften zeigen.
Bleher et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.