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Was wir in diesem Essay kritisch feststellen, ist, wie die moderne Universität zunehmend von den zentralen Ambitionen ihrer eigenen Missionserklärung abdriftet, und das größtenteils durch ihr eigenes Verschulden. Obwohl die typische Universität in ihrer Missionserklärung behauptet, hervorragende Qualität, akademische Freiheit und einen Beitrag zur Gesellschaft anzustreben, hat die moderne Universität in ihrer täglichen Organisation eine neoliberale metrische Regierungsführung normalisiert und internalisiert, in der Qualität, Freiheit und gesellschaftlicher Nutzen gegen Quantität, Managementkontrolle und Statusvorteile eingetauscht werden könnten. In diesem Essay treten wir gegen diese besorgniserregende, selbstschädigende Schutzstrategie auf, die wir – gemäß Jacques Derrida – die Autoimmunität der Universität nennen. Um unser Argument zu strukturieren, werden wir die wichtigsten besorgniserregenden autoimmunen Paradoxien dieser Universitätsrichtlinien discernieren, in der Hoffnung, die Debatte weiterzuführen und möglicherweise der Universität von diesem selbstverursachten Schaden abzuhelfen.
Houtum et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.