Explores the role of Spiritual Care in enhancing quality in healthcare, indicating its importance for patients and staff.
Zusammenfassung Das deutsche Gesundheitswesen steht zugleich unter Finanzierungs-, Struktur- und Vertrauensdruck. Krankenhausreform, Ambulantisierung, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz (KI) und demografischer Wandel verändern nicht nur Versorgungsorte und Vergütungslogiken, sondern auch die Bedingungen, unter denen Patientinnen und Patienten, Angehörige und Mitarbeitende Sinn, Sicherheit, Beziehung und Orientierung erfahren. Der Beitrag ordnet Spiritual Care (SC) gesundheitsökonomisch als Wert-, Qualitäts- und Systemfunktion ein. Der Nutzen von SC liegt nicht allein im seelsorglichen Einzelgespräch, sondern in der Fähigkeit von Organisationen und Versorgungsregionen, spirituelle und existenzielle Bedarfe verlässlich wahrzunehmen, in Entscheidungen einzubeziehen, Übergänge zu sichern und Mitarbeitende im Reformstress zu unterstützen. Zugleich wird SC ausdrücklich nicht als Kompensation fehlender Strukturreformen verstanden. Die neue DIN SPEC 91494 stärkt diese Einordnung, weil sie Qualitätsstandards, Anforderungen und Begriffe für SC im Gesundheitswesen beschreibt und damit Implementierung, Interprofessionalität und Qualitätssicherung erleichtert. Damit wird SC zu einem Qualitätsmerkmal moderner, patientenzentrierter und würdesensibler Versorgung – gerade in Zeiten der Transformation.
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Andreas Beivers (2026) studied this question.
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