Zusammenfassung. Die Entwicklung der Quantencomputing stellt eine Bedrohung für klassische Kryptographieverfahren der elektronischen Signatur (RSA, ECDSA) dar, deren Sicherheit auf der rechnerischen Komplexität der Faktorisierung und diskreten Logarithmen basiert. Post-Quanten-Algorithmen (Dilithium, Falcon, SPHINCS+) lösen das Problem des Schutzes vor Quantenangriffen, bieten jedoch keine Authentifizierung einer bestimmten Person als Autor der Unterschrift. Das Papier schlägt eine Multilevel-Architektur des post-quanten Daten-Schutzes vor, die biometrische Authentifizierung einer handschriftlichen digitalen Unterschrift, Post-Quanten-Kryptographie, steganografischen Informationsschutz und erklärbare KI (XAI)-Technologien kombiniert. Die Architektur umfasst fünf miteinander verbundene Schutzebenen: biometrische Identifikation; Post-Quanten-Kryptographie mit „on-the-fly“ generiertem Schlüssel; steganografische Verbergung kryptographischer Parameter; Analyse anomaler Aktivitäten (Lebenszeichen-Überprüfung); und regulatorische Unterstützung. Es wird gezeigt, dass die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen komplexen Angriffs durch das Produkt der bedingten Wahrscheinlichkeiten der Kompromittierung einzelner Ebenen bestimmt wird, was das Risiko im Vergleich zu einleveligen Schemes erheblich verringert. Die praktische Durchführbarkeit des Ansatzes wird durch einen betrieblichen Prototyp eines mehrstufigen Kodierungsdienstes bestätigt.
Mykola Dubovikov (Wed,) hat diese Frage untersucht.