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HINTERGRUND: Ältere Patienten mit präoperativer kognitiver Beeinträchtigung haben ein Risiko für erhöhte postoperative Komplikationen nach nicht-kardialer Chirurgie. Diese systematische Überprüfung und Metaanalyse zielte darauf ab, den Zusammenhang zwischen präoperativer kognitiver Beeinträchtigung und Demenz sowie postoperative Ergebnisse bei älteren chirurgischen Patienten nach Herzchirurgie zu bestimmen. METHODEN: Acht elektronische Datenbanken wurden von der Gründung bis zum 4. Januar 2022 durchsucht. Einschlusskriterien waren Herzchirurgiepatienten ≥60 Jahre; präoperative kognitive Beeinträchtigung; ≥1 postoperative Komplikation berichtet; Vergleichsgruppe ohne präoperative kognitive Beeinträchtigung; und in englischer Sprache verfasst. Mit einem Random-Effects-Modell berechneten wir Effektgrößen als Odds Ratio (OR) und standardisierte Mittelwertdifferenzen (SMDs). Das Risiko zufälliger Fehler wurde durch Anwendung der trial sequential analysis bewertet. ERGEBNISSE: Sechzehn Studien (62.179 Patienten) wurden einbezogen. Präoperative kognitive Beeinträchtigung war mit einem erhöhten Risiko für Delir bei älteren Patienten nach Herzchirurgie assoziiert (70,0 % vs. 20,5 %; OR, 8,35; 95 % Konfidenzintervall CI, 4,25-16,38; I², 0 %; P < 0,00001). Kognitive Beeinträchtigung war mit einer erhöhten Verweildauer im Krankenhaus (LOS; SMD, 0,36; 95 % CI, 0,20-0,51; I², 22 %; P < 0,00001) und einer erhöhten Verweildauer auf der Intensivstation (ICU) (SMD, 0,39; 95 % CI, 0,09-0,68; I², 70 %; P = 0,01) assoziiert. Es wurde kein signifikanter Zusammenhang für die 30-Tage-Mortalität beobachtet (1,7 % vs. 1,1 %; OR, 2,58; 95 % CI, 0,64-10,44; I², 55 %; P = 0,18). SCHLUSSFOLGERUNGEN: Bei älteren Patienten, die sich einer Herzchirurgie unterziehen, war kognitive Beeinträchtigung mit einem achtfach erhöhten Risiko für Delir, einem Anstieg des absoluten Risikos für schwere postoperative Blutungen um 5 % und einer Erhöhung der Krankenhaus- und ICU-LOS um etwa 0,4 Tage assoziiert. Weiterführende Forschung zur Umsetzbarkeit der routinemäßigen neurokognitiven Tests ist erforderlich.
Au et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.