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E. H. Schumacher, T. L. Seymour, J. M. Glass, D. E. Kieras und D. E. Meyer (2001) berichteten, dass Doppelaufgabenkosten minimal sind, wenn die Teilnehmenden geübt sind und beiden Aufgaben die gleiche Bedeutung beimessen. Die vorliegende Untersuchung prüfte, ob solche Befunde mit der Funktionsweise eines effizienten Engpasses bei der Reaktionsauswahl vereinbar sind. Die Teilnehmenden trainierten, bis sie in der Lage waren, beide Aufgaben ohne Interferenz simultan durchzuführen. Neuartige Reizpaare verursachten keine Reaktionszeitkosten, was gegen die Entwicklung zusammengesetzter Reiz-Reaktions-Assoziationen spricht (Experiment 1). Die Manipulation der relativen Einsatzzeitpunkte (Experimente 2 und 4) und der Dauer (Experimente 3 und 4) von Reaktionsauswahlprozessen führte nicht zu Doppelaufgabenkosten. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die 2 Aufgaben nach der Übung keinen gemeinsamen Engpass mehr aufwiesen.
Hazeltine et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.