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Dieses Papier skizziert ein an der Bindungstheorie orientiertes Modell von transgenerationalem Trauma, inspiriert von der erfolgreichen psychoanalytischen Behandlung eines schwer gestörten Jugendlichen mit Zwangsstörungen, der das erste Kind der ersten Tochter eines Holocaust-Überlebenden war. Es wird vorgeschlagen, dass die Übertragung spezifischer traumatischer Ideen über Generationen durch eine Anfälligkeit für dissoziative Zustände vermittelt werden kann, die beim Säugling durch ängstliche oder angsteinflößende Betreuung etabliert wird, die wiederum traumaassoziiert ist. Desorganisiertes Bindungsverhalten in der frühen Kindheit kann auf das Fehlen von Selbstorganisation oder eines dissoziierten Kern-Selbst hinweisen. Dies macht das Kind anfällig für die Verinnerlichung traumabezogener Ideen von der Bindungsfigur, die in der Selbststruktur unintegriert bleiben und nicht reflektiert oder durchdacht werden können. Die störende Wirkung dieser Ideen kann relativ leicht durch einen psychotherapeutischen Ansatz angegangen werden, der die Bedeutung der Mentalisierung und die Rolle des spielerischen Engagements mit Gefühlen und Überzeugungen betont, anstatt einen klassischen einsichtsbasierten, interpretativen Ansatz zu verfolgen.
Peter Fonagy (Do.) hat diese Frage untersucht.