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Aktuelle Forschung zum Haushaltswesen in lateinamerikanischen und karibischen (LAC) Ländern zeigt, dass politische Institutionen das Niveau der Haushaltsdisziplin beeinflussen. Aufbauend auf dieser vorherigen Forschung argumentieren wir, dass das Hauptproblem, das sowohl in der Regierung als auch im Gesetzgeber angegangen werden muss, um eine starke Fisk disziplin zu gewährleisten, das Problem der gemeinsamen Ressourcen (CPR) ist. Auf Kabinettsebene entsteht das CPR-Problem, weil Minister die Auswirkungen von Entscheidungen nur auf ihre Ministerien berücksichtigen. Das Niveau des CPR-Problems im Gesetzgeber hängt vom Wahlsystem ab. Anhand eines Datensatzes von LAC-Ländern für den Zeitraum 1988–97 stellen wir fest, dass die exekutive Macht im Haushaltsprozess am effektivsten zur Verringerung von Haushaltsdefiziten beiträgt, wenn die Wahlanreize für die persönliche Stimme im Gesetzgeber hoch sind, während die Stärkung des Präsidenten (oder Premierministers) in Ländern, in denen die persönliche Stimme im Gesetzgeber niedrig ist, keine Wirkung hat.
Hallerberg et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.