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Zusammenfassung Die vorliegende kontrastive Studie untersucht die mediale Darstellung der Wanderung einer Elefantenherde im Jahr 2021 in der chinesischen Provinz Yunnan in deutschen und chinesischen Medien aus ökolinguistischer Perspektive. Mittels korpuslinguistischer Methoden wurden die Medienframes sowie deren zugrundeliegenden ökologischen Philosophien (Ökosophien) beider Länder analysiert. Die Ergebnisse zeigen signifikante Unterschiede in den Framing-Strategien: Die chinesischen Medien, geprägt von einer Harmonie-Ökosophie, inszenieren die Wanderung als „harmonische Reise“ und stellen die Elefanten als „Freunde des Menschen“ dar. Deutsche Berichte hingegen konstruieren das Ereignis als „Kampf um Lebensraum“ und porträtieren die Elefanten als „wilde Lebewesen“, was eine neutrale, living-zentrierte Ökosophie widerspiegelt. Als Schlussfolgerung plädiert die Studie für den gezielten Einsatz ökologisch konstruktiver Frames in Berichterstattungen, die eine naturzentrierte Sichtweise, die Gleichberechtigung aller Lebewesen und nachhaltiges Handeln fördern.
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Xintong et al. (2026) studied this question.
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