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Schlafinsuffizienz und Schlafstörungen stellen ernsthafte gesundheitliche Herausforderungen dar. Diese Studie hatte zum Ziel, die potenzielle Diskrepanz zwischen subjektiven und objektiven Schlafbewertungen zu bestimmen, einschließlich der von Ärzten vorgenommenen, indem ein Datensatz mit 421 Teilnehmern in Japan analysiert wurde, der mehrere Nächte an Elektroenzephalogramm (EEG)-Daten von zu Hause und Fragebogenantworten zu Schlafgewohnheiten oder subjektiven Erfahrungen umfasste. Wir verwendeten logistische Regressionsmodelle, um zu untersuchen, auf welche subjektiven und objektiven Schlafparameter Ärzte bei der Beurteilung von Schlafinsuffizienz, Schlaflosigkeit, Schlafqualität und Schlafapnoe achten. Die Antworten auf die Fragebögen, einschließlich subjektiver Schlafbewertungen, zeigten eine schwache Leistung bei der Vorhersage der Beurteilungen durch Ärzte, während objektive Daten eine gute prädiktive Leistung aufzeigten, was auf eine Diskrepanz zwischen subjektiven und objektiven Schlafbewertungen hinweist. Obwohl die EEG-Messungen zu Hause minimale Effekte der ersten Nacht hatten, kann die Einbeziehung von Messungen über mehrere Nächte die Erkennung objektiver Schlaflosigkeit verbessern. Darüber hinaus fanden wir heraus, dass Teilnehmer mit schwerer Schlafinsuffizienz ihre Schlafdauer überschätzten, während diejenigen mit subjektiver Schlaflosigkeit, aber ohne objektive Schlaflosigkeit, sie unterschätzten. Zusätzlich spiegelte die subjektive Schlafqualität die Schlafeffizienz wider, jedoch nicht die Häufigkeit kurzer Erwachungen oder die objektive Schlaftiefe. Insbesondere wurden die Auswirkungen der Apnoe auf die objektive Schlafqualität subjektiv nicht wahrgenommen. Insgesamt deuten unsere Ergebnisse darauf hin, dass subjektive Schlafbewertungen allein unzureichend sind, um die Schlafgesundheit zu bewerten, und dass Gesundheitschecks und Ratschläge basierend auf EEG-Messungen des Schlafs nützlich sein könnten, um Schlafgewohnheiten zu verbessern und Schlafstörungen frühzeitig zu erkennen.
Masaki et al. (Do,) untersuchten diese Frage.