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Aspirin wird häufig verwendet, aber die Dosierungen in verschiedenen klinischen Situationen und die mögliche Bedeutung von 'Aspirinresistenz' werden diskutiert. Wir führten eine offene Cross-Over-Studie durch, in der keine Behandlung (Basislinie) mit drei Aspirindosierungsregimen verglichen wurde – 37,5 mg/Tag für 10 Tage, 320 mg/Tag für 7 Tage und schließlich eine einmalige Dosis von 640 mg (kumulative Dosis 960 mg) – bei 15 gesunden männlichen Probanden. Die Plättchenaggregabilität wurde in Ganzblut (WB) und plättchenreichem Plasma (PRP) bewertet. Die Harnexkretationen stabiler Thromboxan- (TxM) und Prostazyklin- (PGI-M) Metaboliten sowie die Blutungszeit wurden ebenfalls gemessen. Die Plättchen-COX-Hemmung war bereits bei 37,5 mg Aspirin täglich nahezu vollständig, was sich durch eine >98%ige Unterdrückung von Serum-Thromboxan B2 und nahezu aufgehobene arachidonsäureinduzierte Aggregation in PRP 2-6 Stunden nach der Dosis zeigte. Die Blutungszeit war durch alle Dosierungen von Aspirin ähnlich verlängert. Die einmal tägliche Dosierung war mit einer erheblichen Wiederherstellung der arachidonsäureinduzierten Plättchenaggregation in WB nach 24 Stunden verbunden, selbst nach 960 mg Aspirin. Die durch Kollagen induzierte Aggregation in WB mit normalen extrazellulären Calciumspiegeln (hirudinantikoaguliert) war bei allen Dosierungen um <40% gehemmt. Die TxM-Exkretion war unvollständig unterdrückt und stieg <24 Stunden nach der kumulierten Dosis von 960 mg an. Die Aspirinbehandlung reduzierte PGI-M bereits bei der niedrigsten Dosis (um etwa 25%), aber die PGI-M-Exkretion und die Plättchenaggregabilität waren nicht korreliert. Die antiplättchenwirksamen Effekte von Aspirin sind bei WB mit normalen Calciumspiegeln begrenzt. Da die Wiederherstellung der COX-abhängigen Plättchenaggregation innerhalb von 24 Stunden stattfand, könnte eine einmal tägliche Dosierung von Aspirin bei Patienten mit erhöhtem Plättchenumsatz unzureichend sein.
Perneby et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.