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ZIEL: Die Genauigkeit der Magnetresonanztomographie (MRT) und der MRT-Arthrographie bei der Erkennung und Einstufung von Läsionen des Acetabulum-Labrum zu bestimmen. MATERIAL UND METHODEN: Siebenundfünfzig Hüften von 56 Patienten mit chronischen Hüftschmerzen und starkem klinischen Verdacht auf labrale Läsionen wurden mit einer dreidimensionalen Gradientenecho-Sequenz in den koronal schrägen und sagittal schrägen Projektionen vor und nach der intraartikulären Injektion von Gadopentetat-Dimeglumine untersucht. Die Labra wurden anhand von Morphologie, Signalintensität, Vorhandensein oder Fehlen eines Risses und ihrer Befestigung am Acetabulum bewertet. Zweiundzwanzig der Hüften wurden operativ interveniert, und 35 Hüften wurden konservativ behandelt. ERGEBNISSE: Zwanzig der 22 Labra mit chirurgischem Nachweis wurden mit MRT-Arthrografie genau eingestuft. Auf den konventionellen MRT-Bildern waren nur acht der 22 Labra korrekt eingestuft. Während die Empfindlichkeit der MRT-Arthrographie bei 90 % lag und ihre Genauigkeit bei 91 %, betrugen die Empfindlichkeit der MRT-Bildgebung 30 % und ihre Genauigkeit 36 % im Vergleich zu den chirurgischen Ergebnissen. SCHLUSSFOLGERUNG: MRT-Arthrographie ermöglicht eine genaue Erkennung und Einstufung von Läsionen des Acetabulum-Labrum und scheint bei der Beurteilung von chronischen Hüftschmerzen bei Patienten mit starkem Verdacht auf labrale Läsionen angezeigt zu sein.
Czerny et al. (1996) untersuchten diese Frage.