Key points are not available for this paper at this time.
ZIELE: Ziel dieser Studie war es, einen Überblick über die Forschung zu den Auswirkungen von Yoga auf die positive psychische Gesundheit (PMH) bei nicht-klinischen Erwachsenen zu präsentieren. METHODEN: Dies war eine systematische Literaturübersicht und Metaanalyse, einschließlich einer Bewertung des Verzerrungsrisikos. Die elektronischen Datenbanken PubMed/Medline, Scopus, IndMED und die Cochrane-Bibliothek wurden von 1975 bis 2015 durchsucht. Kontrollierte randomisierte Studien (RCTs) zu den Auswirkungen von Yoga-Interventionen auf PMH bei einer gesunden Erwachsenenpopulation wurden ausgewählt. ERGEBNISSE: Insgesamt wurden 17 RCTs in die Metaanalyse einbezogen. Vier Indikatoren der PMH wurden gefunden: psychisches Wohlbefinden, Lebenszufriedenheit, soziale Beziehungen und Achtsamkeit. Es wurde eine signifikante Zunahme des psychischen Wohlbefindens zugunsten von Yoga im Vergleich zu keiner aktiven Kontrolle festgestellt. Das allgemeine Risiko für Verzerrungen war aufgrund unvollständiger Berichterstattung unklar. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Der aktuelle Forschungsstand bietet schwache Beweise dafür, dass die Praxis des Yoga zu einer Zunahme von PMH bei Erwachsenen aus nicht-klinischen Populationen im Allgemeinen beiträgt. Es wurde festgestellt, dass Yoga zu einer signifikanten Zunahme des psychischen Wohlbefindens im Vergleich zur Nichtintervention beiträgt, jedoch nicht im Vergleich zur körperlichen Aktivität. Für Lebenszufriedenheit (emotionales Wohlbefinden), soziale Beziehungen (sozialer Wohlstand) und Achtsamkeit wurden keine signifikanten Effekte für Yoga im Vergleich zu aktiven oder nicht aktiven Kontrollen festgestellt. Aufgrund der begrenzten Anzahl von Studien, der Heterogenität der Intervention und möglicherweise der Art und Weise, wie PMH gemessen wird, können keine definitiven Schlussfolgerungen über die Auswirkungen von Yoga auf PMH gezogen werden.
Hendriks et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.