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Ziel dieser Studie war die Bewertung der diagnostischen Genauigkeit und klinischen Nützlichkeit eines serotyp-spezifischen Urinantigentests zur Identifizierung von 13 pneumokokkalischen Serotypen (1, 3, 4, 5, 6A, 6B, 7F, 9V, 14, 18C, 19A, 19F und 23F) im Urin von Patienten mit community-erworbener Pneumonie. Es wurden erwachsene Patienten mit klinischem Verdacht auf eine community-erworbene Pneumonie einbezogen. Zusätzlich zu den standardmäßigen diagnostischen Verfahren wurde eine Urinprobe entnommen, um den Urinantigentest durchzuführen. Demografische, klinische, radiologische und mikrobiologische Daten wurden erfasst. Von 1095 Patienten mit community-erworbener Pneumonie wurde Streptococcus pneumoniae bei 257 (23%) durch konventionelle diagnostische Methoden als ursächlicher Erreger identifiziert, und bei 357 (33%), wenn der Urinantigentest hinzugefügt wurde. Von den 49 bakterämischen Episoden, die durch einen der 13 Serotypen verursacht wurden, die durch den Urinantigentest abgedeckt sind, wurden 48 durch den Urinantigentest nachgewiesen, was auf eine Sensitivität von 98% hinweist. Von den 77 Episoden der community-erworbenen Pneumonie mit einem "nicht-urinen Antigentest"-ursächlichen Erreger hatte keiner ein positives Ergebnis beim Urinantigentest, was auf eine Spezifität von 100% hinweist. Die Hinzufügung des Urinantigentests zu konventionellen diagnostischen Methoden erhöhte die Prävalenz von S. pneumoniae in der community-erworbenen Pneumonie um 39%. Bei Verwendung bakterämischer Episoden als Referenz lagen die Sensitivität und Spezifität des Urinantigentests bei 98% beziehungsweise 100%.
Huijts et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.