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Frühere Studien haben gezeigt, dass Infusionen von Propofol, einem neuen intravenösen Anästhetikum, mit einem gesenkten arteriellen Druck und langsamen Herzfrequenzen assoziiert waren. Um die Rolle von Baroreflexmechanismen bei der Aufrechterhaltung dieser Bedingungen zu bewerten, wurden die Effekte zweier Infusionsraten von Propofol (54 und 108 Mikrogramm.kg-1.min-1) zur Unterstützung der 66 % Lachgas in Sauerstoff-Anästhesie bei zwölf ASA-Klasse-I-Patienten mit einem Durchschnittsalter von 34 Jahren untersucht. Die Baroreflexkontrolle der Herzfrequenz wurde untersucht, indem der arterielle Druck der Patienten mit Phenylephrin oder Natriumnitroprussid gestört wurde. Valsalva-Manöver wurden verwendet, um die Reaktion des systemischen arteriellen Systems zu beurteilen. Eine stabile Anästhesie bei beiden Infusionsraten war nicht mit einer verminderten Empfindlichkeit der Baroreflexkontrolle der Herzfrequenz assoziiert, aber eine Neuanpassung des Reflexes trat auf, um niedrigere arterielle Druckwerte bei einer gegebenen Herzfrequenz als im wachen Zustand zu ermöglichen. Während der Propofol-Infusionen bei beiden Raten wurde der diastolische Druckanstieg, der normalerweise mit der Entlastung des erhöhten Atemwegsdrucks im Valsalva-Manöver assoziiert ist, signifikant reduziert. Es wird geschlossen, dass die Propofol/Lachgas-Anästhesie nicht mit einer Beeinträchtigung der Baroreflexempfindlichkeit assoziiert ist, sondern dass zentrale sympatholytische und/oder vagotonische Mechanismen es ermöglichen, niedrige Herzfrequenzen trotz gesenkter arterieller Druckwerte aufrechtzuerhalten.
Cullen et al. (1987) haben diese Frage untersucht.
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