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Die Poliovirus-RNA, die am 3'-Ende mit NaIO(4)-NaB(3)H(4) derivatisiert wurde, erzeugt nach Hydrolyse mit Alkalien oder RNase T2 überwiegend markierte Rückstände von modifiziertem Adenosin; durch die Verdauung mit RNase A oder RNase T1 entsteht kein markierter Nukleosidderivat. Die 3'-terminalen Basen der RNA sind daher,...ApA(OH). Hydrolysate der Poliovirus (32)PRNA enthalten nach ausgiebiger Verdauung mit RNase T1 oder RNase A neben internen Oligonukleotiden Polynukleotide, die gegenüber weiterer Wirkung von Ribonukleasen T1 und A resistent sind; diese Polynukleotide wurden durch Membranfiltrationsbindung oder Ionenaustauschchromatographie isoliert. Die Sequenz des T1-resistenten Polynukleotids wurde als (Ap)(n)A(OH) bestimmt, die des RNase A-resistenten Polynukleotids war GpGp(Ap)(n)A(OH). Die Kettenlänge (n) der Polyadenylsäure, wie durch verschiedene Methoden analysiert, beträgt im Durchschnitt 89 Nukleotide. Die Gel-Elektrophorese zeigte eine Heterogenität der Größe von Poly(A). Poliovirus-RNA, die in vitro am 3'-Ende markiert wird, enthält 3'-(3)Hpoly(A); bei In-vivo-Markierung mit (3)HA enthält sie (3)H(Ap)(n)A(OH). Die Daten belegen, dass... YpGpGp(Ap)(unk)A(OH) die 3'-terminale Sequenz der Poliovirus-RNA, Typ 1 (Mahoney), ist. Da dieses Säugetiervirus im Zytoplasma der Zelle reproduziert, könnten diese Beobachtungen frühere Interpretationen der Funktion von Polyadenylatenden an mRNAs modifizieren.
Yogo et al. (1972) haben diese Frage untersucht.
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