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In diesem Papier berichten wir über die Ergebnisse einer interdisziplinären Studie zur Online-Teilnahme von kulturell vielfältigen Teilnehmenden an einem Fernkurs für Erwachsenenbildung, der in Kanada angeboten wird, und untersuchen detailliert drei der Studienergebnisse. Zunächst erforschen wir sowohl die historischen als auch die kulturellen Ursprünge der "Cyberkulturwerte", wie sie in unseren Ergebnissen manifestiert sind, und verwenden dabei die Konzepte der expliziten und impliziten Durchsetzung dieser Werte und hinterfragen die Annahme, dass der Cyberspace eine kulturloses Gebiet ist. Zweitens untersuchen wir das Konzept der kulturellen Lücken zwischen den Teilnehmenden des Kurses und die potenziellen Konsequenzen für die Erfolge und Schwierigkeiten der Online-Kommunikation. Drittens beschreibt die Analyse Variationen in der Teilnahme-Häufigkeit in Abhängigkeit von breiten kulturellen Gruppierungen in unseren Daten. Wir identifizieren den Bedarf an zusätzlicher Forschung, hauptsächlich in Form von umfangreicheren Vergleichen zwischen kulturellen Gruppen hinsichtlich der Muster der Teilnahme und Interaktion, aber auch in Form von Fallstudien, die Mikroanalysen der Form und des Inhalts der Teilnahme und Interaktion von Kommunikatoren online unterzogen werden können.
Reeder et al. (Tue,) haben diese Fragestellung untersucht.
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