Tris(ethen)nickel(0) reagiert mit Dialkylmagnesium‐Solvat‐Komplexen ( n ‐Donor)MgR 2 (R = CH 3 , C 2 H 5 , n ‐C 3 H 7 , C 2 H 4 CHCH 2 , C 6 H 5 ; n ‐Donor = Et 2 O, THF, Dioxan, TMEDA) 4) unterhalb – 10°C zu gelben kristallinen, thermolabilen Verbindungen ( n ‐Donor)MgR(μ‐R)Ni(C 2 H 4 ) 2 ( 1–5 ). Darüber hinaus entsteht aus zwei Äquivalenten Ni(C 2 H 4 ) 3 mit (C 4 H 8 O 2 )Mg(C 6 H 5 ) 2 in Ether (Et 2 O)Mg(μ‐C 6 H 5 ) 2 {Ni(C 2 H 4 ) 2 } 2 ( 6 ), in dem eine zentrale Diphenylmagnesium‐Einheit zwei Bis(ethen)nickel(0)‐Gruppen verbrückt. – Die Röntgen‐Strukturanalyse ergab für (TMEDA)‐MgCH 3 (μ‐CH 3 )Ni(C 2 H 4 ) 2 ( 1c ) eine annähernd planare Bis(ethen)‐nickel‐Einheit, an die ein Dimethylmagnesium‐Solvat‐Komplex über eine Mg–μ‐CH 3 –Ni‐Mehrzentrenbindung mit Ni‐Mg‐Wechselwirkung koordiniert ist. Laut 1 H‐ und 13 C‐NMR‐Spektren tauschen in Lösung bei 0°C die verbrückenden und endständigen Alkylgruppen von 1–3 nicht aus. Die phenylhaltigen Ein‐ und Zweikern‐Komplexe ( 5a, b bzw. 6 ) stehen in Lösung offenbar miteinander im Gleichgewicht.
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Kaschube et al. (1988) studied this question.
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