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Die vorläufige Verwendung von radioaktivem Jod in der Diagnose und Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen (1–5) hebt sich als eines der wichtigsten Errungenschaften der Medizin im vergangenen Jahrzehnt ab. Die Ursprünge und frühen Erfahrungen mit diesem Isotop wurden kürzlich überprüft (6, 7). Fortgesetzte Erfahrungen mit dieser Therapieform haben es uns ermöglicht, deren Vor- oder Nachteile bei Patienten mit unterschiedlichen klinischen Formen der Hyperthyreose zu beobachten. Hier möchten wir Daten präsentieren, die aus der Behandlung von 330 solchen Patienten mit radioaktivem Jod gewonnen wurden, insbesondere aus der Behandlung von 47 von ihnen, die an Herzkrankheiten oder Herzsymptomen als der Hauptmanifestation ihres Gesundheitsverlusts litten. Wir streben an, die Nützlichkeit von radioaktivem Jod bei der Behandlung dieser speziellen Patienten zu bewerten, deren herzmedizinisches Problem von größter Bedeutung ist. Zwei Einwände wurden gegen die Verwendung von radioaktivem Jod erhoben. Erstens, dass die benötigte Zeit zur Kontrolle der Hyperthyreose eine Gefahr für das Leben des Patienten darstellt; und zweitens, dass die interne Bestrahlung der Schilddrüse eine Freisetzung von Schilddrüsenhormonen und einen resultierenden Anstieg des proteinbounden Jods im Serum verursacht, was die bestehende Herzkrankheit verschlechtern oder sogar eine thyreotoxische Krise auslösen könnte. Auf der Grundlage dieser Ängste haben einige Ärzte Antithyroid-Medikamente oder Iodid an Patienten kurz nach ihrer therapeutischen Dosis von radioaktivem Jod verabreicht. Wir glauben, dass dieses polypharmazeutische Verfahren nur die Ergebnisse der Strahlentherapie verschleiert hat und bisher keine genauen Informationen geliefert hat.
Maloof et al. (1951) untersuchten diese Frage.