Der Beitrag rekonstruiert diskursanalytisch, wie sich der Qualitätsbegriff in der digitalen Hochschullehre im Europäischen Hochschulraum (EHEA) zwischen 1999 und 2024 verändert hat. Auf der Grundlage der Wissenssoziologischen Diskursanalyse und der Feldtheorie Bourdieus werden fünf Diskursphasen rekonstruiert, die eine Verschiebung von Standardisierung über Governance hin zu epistemischer Verantwortung zeigen. Die Analyse zeigt, dass die EHEA eine eigenständige europäische Qualitätslogik entwickelt hat, die sich von OECD- und UNESCO-Diskursen unterscheidet. Digitale Souveränität wird als emergente Qualitätskategorie rekonstruiert. Der Beitrag schliesst mit Implikationen für Hochschulentwicklung und Governance im DACH-Raum.
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Sabrina Gallner (2026) studied this question.
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